Marketing géint den Zuschauerschwund

Allgemeng, Fussball national, Nationalekipp By 27. Oktober 2012 Tags: , , , 1 Comment

Hei e Lieserbréif, deen ech erëm fonnt hunn, deen eng Äntwert ob eng Analyse vum Wort vu virun 10 Méint war. Leider gouf dee Bréif nie verëffentlecht, dofir dart Ganz haut elo hei op huelse.lu (op däitsch, well ech en deemols op däitsch eraginn hat):

Die Fußball-Nationalelf – ein ungeliebtes Kind – oder werden die falschen Fragen gestellt?

Im Schwerpunkt-Thema auf den Sportseiten im Luxemburger Wort vom 22.Dezember 2011 werden
eine Reihe richtige aber auch fadenscheinige Argumente aufgelistet, warum die Fußballnationalelf
so wenig Unterstützung findet. Meiner Meinung nach wurden jedoch nicht nur einige Argumente
nicht aufgezählt, sondern auch Hintergründe, Ursachen sowie andere Tatsachen wurden nicht oder
nicht ausreichend erwähnt.
Sicherlich richtig ist erst einmal das Argument, dass das alt-ehrwürdige Josy Barthel-Stadion nicht
mehr den Komfort-Erwartungen einem großen Teil unserer Gesellschaft entspricht. Doch warum ist
dem so? Die Stadt Luxemburg scheint sich als Hauptstadt mittlerweile zu fein, um für den
“normalen Bürger” Investitionen zu tätigen, damit sich dieser nicht bei eisiger Kälte und vor allem
bei Regen auf nicht überdachte Tribünen sitzen muss. Außerdem ist das Gelände am heutigen
Stadion (inkl. Trainingsplatz, Sporthalle und Tennisanlage) wohl zu viel wert um es dem Sportvolk
zu überlassen. Doch ist dieses Gelände an der Arlonerstraße wirklich so schlecht?
Erst einmal gibt es gegenüber vom Stadion 620 Parkplätze. Bei sogenannten großen Spielen konnte
bisher auch immer ein Shuttle-Dienst vom P&R Bouillon organisiert werden. Der
Autobahnzubringer Strassen ist auch nur knapp 2 km entfernt, ebenso wie der Anfang der Escher
Autobahn in Hollerich. Vom Centre Hamilius und Hauptbahnhof fahren regelmäßig Linienbusse
(Nr. 22) und sogar beim nur spärlich besuchten Spiel gegen die Schweiz im November fuhren
Sonderbusse. Wenn man nun eine konsequente Umweltpolitik betreiben möchte, wie die Regierung
und vor allem die Stadt Luxemburg es bevorzugen, dann wäre die Förderung und der Ausbau des
öffentlichen Transports im Rahmen eines Länderspiels nach ausländischem Vorbild doch eine
vernünftige Sache, ungleich eines Stadions in Liwingen, wo wohl viel mehr Zuschauer mit dem
Auto anreisen würden.
Um auf den Komfort im Stadion zurückzukommen, muss die Frage erlaubt sein, ob ein erneuter
Umbau des Josy Barthel-Stadions nicht billiger werden würde als ein Neubau irgendwo sonst. Wenn
die Gemeinde nun z.B. Trainingsfeld und Sporthalle veräußern würde (in der rue d’Ostende in
unmittelbarer Nähe wurde ja eine brandneue Sporthalle erbaut), könnte aus diesem Erlös ein Umbau
finanziert werden. Und viel mehr Platz bräuchte man auch nicht. Ähnlich den Stadien in Stuttgart,
Frankfurt oder Bremen, könnten im Josy Barthel-Stadion problemlos die Seiten- und Haupttribüne
über die aktuelle Laufbahn hinweg erweitert werden, ohne dass man das Spielfeld abtragen bzw.
abändern müsste. Die beiden Hintertortribünen könnten komplett neu gebaut werden, so dass die
Kurven wegfallen. Den zusätzlichen Platz dahinter (wo heute die Kurven stehen) könnte auch
anders genutzt werden (z.B. Geschäfte deren Miete zur Finanzierung des Stadions beitragen
könnte). Und wenn man das Ganze dann überdacht, hätte man eine anständige kleine Fußballarena.
Eine alternative Idee wäre z.B. auch das Ausarbeiten eines Großprojektes, das strukturell
Zusammenpassen würden: es wird ja z.Z. sowohl über ein Velodrom wie auch über neue
Messehallen diskutiert. Wieso sollte es nicht möglich sein, diese beiden Projekte zusammen mit
einem neuen Stadion an einem gemeinsamen Standort zu bauen? In einem Land mit Weitsicht hätte
man vor Jahren sogar noch eine Coque und Rockhal in einen solchen Standort integrieren können,
wodurch man enorme Ressourcen hätte sparen können (z.B. nur einen Bahnhof für all diese
Projekte, einen Autobahnzubringer, und weniger Personal- und Unterhaltskosten, ganz zu
schweigen von den Grundstückspreisen). Aber für solche Großprojekte fehlt in Luxemburg wohl
der Mut.
Aber zurück zum Thema. Wenn das ausländische TV eine Konkurrenz für Länderspiele
Luxemburgs ist, dann stellt sich erst einmal die Frage, ob die Fußballfreunde, die lieber die
Nationalmannschaften unserer Nachbarländer schauen, wirklich richtige Fans im Sinne des
einheimischen Fußballs sind! Aber auch die Übertragungen der FLF-Auswahl auf RTL dürfen nicht
vergessen werden, egal wie viel Geld diese dem Verband einbringen! Daneben muss auch die Frage
erlaubt sein, ob echte Fans nicht sowieso lieber ins Stadion gehen. Dazu später mehr. Erst einmal
wäre es angebracht, wenn die FLF die Länderspiele selber besser und mehr vermarkten würde um
auch wieder junge Leute ins Stadion zu locken. Es ist heute eben so, dass man sich hunderten
Events entgegengesetzt sieht und in dem Fall muss man sich positionieren und auch hervorheben.
Und da helfen nicht nur Spiele mit freiem Eintritt, sondern auch offensives Marketing wie z.B.
attraktive und überall sichtbare Werbeplakate (und nicht nur die, die an die Vereine zum Aushang
geschickt werden), TV-Spots die ansprechend sind, Gewinnspiele und alles was dazu gehört um den
Leuten den Mund wässerig zu machen. Und sich vor allem auch einmal pro-Luxemburg bzw. pro-
FLF-Auswahl darstellen und sich nicht nur an der Attraktivität des Gegners orientieren. Aktuell
hätte die FLF ja genügend Argumente (positive Resultate) um eine solche Kampagne zu starten.
Und eine solche Kampagne kann sich ja dann auch als Animation im Stadion vor einem Spiel
fortsetzen.
Neben dem Marketing sollte auch die Preisstruktur der Eintrittskarten überdacht werden. Anstatt
jedem unter 16 Jahren freien Eintritt zu gewähren und jeder der älter ist bezahlt voll, wäre es doch
angebrachter 2-3 Preiskategorien einzuführen, unabhängig von der Tribüne auf die man sich setzen
mächte. Niemand erhält ab 16 Jahren von einem Tag auf den anderen so viel mehr Taschengeld,
dass er sich plötzlich ein Ticket für die Haupttribüne leisten kann! Hier wäre es wohl eher
angebracht, eine Preiskategorie für Eltern mit Kindern (wieso eigentlich nicht auch einen wie im
Ausland üblichen Familienblock einführen?), eine reduzierte für Jugendliche, Rentner, Arbeitslose
und eben eine Kategorie für Vollzahler einzuführen? So könnte man z.B. für einen Normalpreis von
10 € im M-Block 5 € reduziert bezahlen, bei 40 € auf der Haupttribüne 20 €, was den Zuschauern,
die ja letztlich die Kunden sind, mehr Flexibilität ermöglicht.
Vergleiche mit den Zuschauerzahlen in den Barragespielen sowie mit anderen Sportarten und
Luxemburger Fans die regelmäßig ins Ausland zu Ligaspielen fahren sind erlaubt, aber in diesem
Fall müssen die richtigen Fragen gestellt werden anstatt zu lamentieren. Ist es denn nicht so, dass im
Luxemburger Ligabetrieb so viele Nicht-Luxemburger spielen, dass ein Großteil der Freunde,
Verwandten und sonstigen Zuschauer dieser Spiele nicht einmal über die Luxemburger
Nationalmannschaft nachdenken? Ist es auch nicht so, dass dem Fußball aus diesem Grund
Zuschauer an andere Sportarten verloren gehen oder halt lieber Fußball im Ausland schauen? In
beiden Fällen existiert auch das Spektakel, was im Luxemburger Fußball nicht vorkommt. Doch gilt
es nicht, sich darüber zu beschweren, sondern selber etwas in der Richtung aufzubauen. Aber
konsequent nach den oben angesprochenen Marketing-Ideen. Ein Maskottchen alleine macht
nämlich noch lange kein Spektakel! Es gilt sich auch Gedanken zu machen, wie man eben die
ausländischen Fußballfreunde (siehe Barragespiele) und die Fans die dem Luxemburger Fußball
anderweitig verloren gingen wieder zu gewinnen oder eventuell auch überhaupt mal für sich zu
gewinnen!
Ein weiterer Punkt, der meines Erachtens in Ihrem Artikel nicht ganz zu Ende gedacht wurde, ist die
berechtigte Kritik an Dienstags- und Freitagsspielen anstatt wie noch vor wenigen Jahren
Mittwochs und Samstags. Natürlich ist es von sich aus schon schlecht, keine Spiele am
Wochenende selbst zu haben. Aber dazu gesellt sich dann auch noch, dass Mittwoch und Samstag
im Seniorenbereich in Luxemburg sehr oft trainingsfreie Tage sind, während Dienstags und vor
allem Freitags (Abschlusstraining) hunderte Spieler selber auf dem Feld ackern und so nicht ins
Stadion gehen. Auch wenn es sehr schwer ist, sich gegen die UEFA oder FIFA aufzulehnen, so wäre
doch eine Reklamation der FLF in dieser Hinsicht angebracht. Hat eigentlich schon jemand
ausgerechnet, ob und wenn ja, wie viele Zuschauer der FLF seit der Einführung der Dienstags- /
Freitagsspiele “abhanden” gekommen sind?
Und ‚last but not least‘ muss doch auch einmal ausgerechnet werden, wie viele Auswärtsfans in der
Rechnung vom Zuschauerschnitt an sich abgezählt werden müssen, um die reale Zahl der
Luxemburger Fans zu ermitteln? Und wäre es nicht auch an der Zeit, den ausländischen Vorbildern
“Fan-Club Nationalmannschaft” (Deutschland), Club England oder “Emotion Bleue” (Frankreich)
nach zu eifern und einen offiziellen vom Verband initiierten und geleiteten Fan- und Reiseclub zu
gründen, der Fans zusammenführt und letztendlich für die FLF Kunden bindet?
Ein letztes Argument betrifft die luxemburger Vereine selbst. Wie viele von den über 100 Clubs
bestellen eigentlich noch ihre 10 Freikarten, die sie außer bei Topspielen gut haben? Wie viele
Leute aus den einzelnen Vereinen besuchen eigentlich noch Länderspiele? Diese Zahlen wären
interessant zu wissen, denn wenn sich die Basis nicht einmal (mehr) für die Länderspiele
interessiert, wie soll man denn überhaupt jemanden dafür begeistern? Oder gibt es gar Clubs, die
die Nationalmannschaft lieber abgeschafft sähen, um ihre Spieler ganz für sich und den Ligabetrieb
behalten zu können? Ich hoffe es auf jeden Fall nicht! Und auch in diesem Punkt gilt es nicht zu
jammern, sondern dagegen zu wirken. Mit ein bisschen gutem Willen ist vieles möglich!
Es gibt wie geschrieben sehr viele Ansatzpunkte, so lange die richtigen Fragen gestellt und
beantwortet werden und dann Lösungen konsequent umgesetzt werden, ohne Kirchturmpolitik und
mit Weitsicht!

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D’Waarden op den David Caiado

Allgemeng By 27. Oktober 2012 Tags: 3 Comments

Säit e puer Joer geeschtert de Numm vum David Caiado duerch ons Medien. Scho während der Hellers-Ära huet de Caiado säi Wonsch geäussert fir Lëtzebuerg ze spillen. Bis elo huet hien datt awer nach keng Minutt fir ons gemaacht. De 25 jaeregen Spiller vu Beroe Stara Zagora ass zu Lëtzebuerg gebuer, huet bis 13 Joer hei gewunnt an seng éischt Fussbäll zu Hesper gekickt. Fir sengem Dram vum Futtballprofi méi no ze kommen ass hien a Portugal gaangen. Iwwer Academica ass hien duerno an d’Futtballschoul vum Sporting Lissabon komm. Dat hier Nowuesesaarbecht zu enger vun der beschter op der Welt gehéiert ass net nëmmen an de spezialiséierte Fussballkreeser gewosst. Ënner anerem ass et d’Talentschmied déi Spiller wéi Figo, Nani a Cristiano Ronaldo erausbruet huet. Dat de Caiado keng zwee lénks Féiss huet ass kloer an och seng 5 Mätscher an den U16 an U19 Selektiounen vu Portugal beweisen dat hien Talent huet.
 Nodeems hie 5 Joer laang seng Ausbildung gemeet huet war hien um Sprong an d’éischt Equipe vum Sporting.

Eng Verletzung huet hien awer zeréck geheit an dat war och den Ufank vun enger zimlech turbulenter Carrière. Zwëschen 2006 a 2012 huet de Caiado fir 6 Clibb a 4 verschidde Länner gespillt. Vu Sporting ass et iwwer Estoril (PT), Trofense (PT), Zaglebie Lubin (Pol), Olympiakos Nicosia (ZYP) bei säin aktuelle Club a Bulgarien gaangen. Et ass eng Carrière wéi et der vill am Profifuttball ginn. Ëmmer no der Sich vum Duerchbroch an enger Juegd duerch ganz Europa.

An der Summerpaus hu verschidde Veräiner hiren Interessi gewisen, ënner anerem soll Kaiserslautern an Antalyaspor un engem Transfert interesséiert gewiescht sinn. Beroe huet sech awer queesch gestallt a wollt hire Starspiller net goe loossen. Op transfertmarkt.de gëtt säin Transfertwert op 1000000 eur gewäert. Eng richteg grouss Zomm fir e potentielle Lëtzebuerger Nationalspiller.

Firwat nëmme potentiell ? Dat den David Caiado nach ëmmer net fir säi Gebuertsland gespillt leit dodrunner dat hien nach ëmmer kéng Lëtzebuerger Nationalitéit huet. Am Gesetz vum Oktober 2008 iwwert d’Lëtzebuerger Nationalitéit steet dat een nieft dem Beherrsche vun der Lëtzebuerger Sproch, an anner Konditiounen och nach 7 Joer hannerteneen am Ländche gelieft muss hunn. 7 Joer vrun der Demande fir Staatsbiergerschaft. Do leit nämlech d’Kromm an der Heck. Trotz dem Faite dat hien seng ganz Kandheet hei verbruet huet, lëtzebuergesch schwetzt a säi Papp zu Monnerech wunnt huet hien net d’Recht d’Nationalitéit ze kréie well hien déi lescht 7 Joer säi Wunnsëtz net am Grand-Duché hat.

Am Ufank vu dësem Joer huet d’FLF dem Sportsministère den Dossier iwwerreecht mat der Demande de Caiado abiergeren ze loossen. De Romain Schneider huet den Dossier no enger positiver Bewäertung un den zoustännege Justizministère weider geleet. Am Mäi 2012 gouf et dunn eng negativ Äntwert. Och eng Ausnahm fir sportif méritant géif an dësem Fall net gemaach ginn. De François Biltgen huet awer no dësem Dossier behaapt dat seng Equipe d’Gesetz géif ënnert d’Loupe huelen an nom ganzem Tamtam iwwert dat speziaalt Gesetz fir d‘ abiergere vun onser néier Ierfgroussherzogin soll elo gläich eng Gesetzesännerung gemeet ginn. Wann ee bedenkt dat et e Gesetz gëtt dat beseet datt ee just ee Familljemember muss hunn deen ab dem 1 Januar 1900 Lëtzebuerger war fir d’Nationalitéit unzefroen, da schéinen d’Gesetzestexter an dem Punkt net gerecht ze sinn. Honnerte vu Läit hunn säit 2008 d’Lëtzebuerger Nationalitéit nëmme well een Ur-Ur-Ur-Groussbopi ebe Lëtzebuerger war. Wann datt den eenzege Bezuch zu engem Land ass den e muss hunn fir e Lëtzebuerger Pass ze kréien an donieft kritt een den hei gebuer an der Sproch mächteg ass d’Pabéieren net, da kann een sech scho Froe stellen. Hoffe mir mol datt ons Politiker keng Joere brauche fir dat Gesetz ze änneren.

Den David Caiado géif onser Equipe sécherlech gutt doen. Mir géifen net nëmmen ee véierte Profi derbäi gewanne mä och een zimlech talentéierten a ballsëchere Spiller. Momentan hu mir méi “ Aarbeschter “ an der Equipe ewéi Ballkënschtler. De Caiado as een Dribbler den gaeren den een zu eent siche geet an donieft zimlëch schnell as. Ee Mëttelfeld mat Da Mota, Payal, Gerson, Bettmer a Caiado héiert sech scho flott un. De rietse Mëttelfeldspiller hätt nämlech gutt Chancë fir op senger gewinnter Positioun ze spille well domadder de Mario Mutsch op déi vum rietsen Aussevertéideger réckele kéint. De Posten déi hien och zu St Gallen besetzt. Domadder géif ons Ofwier ee staarkt Element kréien déi zur Stabiliséierung vun der Defense bäidroe géif. Et ass keng Fro vun der Drénglechkeet datt de Caiado ee Roude Léiw gëtt mä eng Verbesserungsméiglechkeet. Ausserdem wier hien nieft dem Da Mota een Zeechen un Dausende vu Matbierger mat lusitanëschen Originen datt et och hier Nationalequipe ass.

http://www.youtube.com/watch?v=bqcpqf6aGfE&feature=related

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Ëmfro iwwert de Lëtzebuerger Fussball

Allgemeng By 25. Oktober 2012 No Comments

Den Manou Georgen as e Lëtzebuerger Student den zu London International Buisness studéiert a séng Ofschlossarbescht as iwwert de lëtzebuerger Fussball. Fir him bei deser Arbescht ze hellefen kennt dir un enger Ëmfro deelhuelen.
Ëch hun se gemeet an sie as héisch interessant a munch Fro léisst een schmunzelen. D’Ëmfro as op englësch.

http://www.esurveyspro.com/Survey.aspx?id=4b76df59-0c39-46f8-a087-1379d1117b94&fb_source=message

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Ween ass hei de Chef ? 

Nationalekipp By 24. Oktober 2012 Tags: 2 Comments

Mir waren nawell gutt an d’Qualifikatiounsronn vun der WM 2014 gestart andeems ons Léiwen de Portugisen e Been gestallt an een erkämpfte Punkt aus Nord Irland matbruecht hunn. Duerno krute mir an den zwee Mätscher géint Israel ons Grenze gewisen. An 180 Minutte krute mir 9 Geigegoaler geschoss. Wat engem dobäi opfale konnt ass datt a munch Situatiounen eng Persoun um Terrain gefehlt huet déi d’Equippe geféiert huet.

Nodeems de laangjärege Chef, de Jeff Strasser, seng Fussballscarrière huet missen ophalen hatt de René Peters déi Roll iwwerholl. Mat senger Erfahrung, Astellung a Spillintelligenz war hien den onbestriddene Kapitän an der Equipe. Dëst huet och zimlech laang a gutt fonctionnéiert bis eng laang Verletzungspaus hie verhënnert huet um Terrain ze stoen. Bei senger Ofwiesenhéet hu Spiller wéi Payal a Gerson gewisen datt si sportlech eng Nues Virsprong hunn an et ass spilleresch net opgefall datt de Peters net méi dobäi war. Wou hie bis fit war huet hien sech dunn missen hannen ustellen an nees op seng Chance waarden. Beim Heemmatch géint Israel huet hien esouguer missen op der Tribüne Platz huelen. U sech eng richteg Degradéieren. Véier Deeg a 6 Geigegoaler méi spéit war hien am hellege Land nees um Terrain a Kapitän. Eng Operstéiung war et awer net. Hien huet en zimlech solide Match gemeet mä et huet gewierkt wéi wann hie vill mat sech beschäftegt gewiescht war. Datt ass natierlech net ideal fir e Leader a seng Positioun huet sech domadder net bestäerkt. Den Zick-Zack-Kurs déi den Trainer mat him gefuer ass an d’Realitéit um Terrain schéinen hier Spueren hannerlooss ze hunn.

 

Ënnert deene Konditioune schéint et un der Zäit ze sinn datt een anere Spiller méi Responsabilitéit an en néie Kapitän d’Rudder iwwerhellt. Ween dat soll sinn léisst sech net einfach erausfanne well et dovunner offänkt ween wou spillt an ob en iwwerhaapt spillt.

An der Equipe ginn et verschidde Spiller déi natierlech Leader sinn. Zwee vun deene spillen op deenen zwee Extremitéite vum Terrain. De Joubert schwätz vill mat senge Leit an huet eben d’Spill vrun sech. Wat fir hie schwätzt ass seng Konstanz. Et ass wuel den eenzege Spiller bei dem een déi schlecht Leeschtungen op enger Hand ziele kann. Op der anerer Säit hätte mir onse Stiermer.

De Joachim ass Profi, genéisst och bei Willem II grousse Respekt a bei all Veräi wou hie gespillt huet huet hien duerch seng Astellung a säi Welle gepunkt. Dobäi kennt datt hien eng gewëssen Aura huet a duerch seng Goalgeféierlëchkeet huet hie bei senge Matspiller vill Credit. Hier Positioune schwätzen awer géint e Kapitänsamt. Béid sinn oft op sech eleng gestallt a mussen hier Konzentratioun op hier Aufgab riichten.

De Mario Mutsch, Profi bei St Gallen, brauch kéng Kapitänsbind fir als Chef opzetrieden. An der Vergaangenheet huet hien esouguer bewisen datt esou een Amt éischter nach méi Bass an Aggressivitéit bei him ausléist. Déi Iwwermotivatioun disqualifizéiert hien.

An der Ofwier ginn et mat Hoffmann, Blaise zwee Kandidaten. Leider ass kee vun deenen zwee gesat. Beim éischtgenannten hatt een och d’Gefill datt d’Leeschtungskéier ëmmer méi ofhellt an eng Platz op der Bänk ëmmer méi zu senger Stammplatz sollt ginn. De Spiller vu Virton hatt ugefange méi ze schwätze mä nodeems hien seng Stammplatz verluer hatt an sech op der Bänk zeréckfonnt huet gouf den Elan och gebrach.

 

Am Mëttelfeld hu mir da Gerson, Payal, Da Mota a Bettmer. De Gerson gehéiert nach zu der Kategorie ze vill mat sech selwer beschäftegtsech duerchsetze muss fir en wichtegt Element vun der Equipe ze ginn. Seng introvertéiert Aart a Weis schwätzt och dogéint. Nach ass hie kee Kandidat.

Den Da Mota ass een, am positive Sënn, Egoist. Net fir näischt huet hien a senger Carrière iwwer 100 Goaler fir d’Etzella an de F91 geschoss. Mat mat sengem Asaz senger Aggressivitéit a Schnellegkeet gëtt hien dem Spill Impulser déi oft dann op seng Matspiller iwwerginn. Hien ass wäertvoll awer kee klassesche Leader.

De Payal an de Bettmer kommen och net a Fro. Och wann de Ben een méi aggressive Spiller ass, gehéiert zu sengem Spill eng gewësse Kreativitéit, déi mam Gewiicht vun der extra Verantwortung, gebremst kéint ginn. De Bettmer soll och fräi opspillen. Seng beschte Mätscher mécht hie wann ouni Drock opleeft. Et wier schued wann den eenzege Regisseur an de Réihen vun onser Equipe säi brin de folie verléiere géif.

 

Bleift just nach ee Spiller deen sech,ënner gewësse Konditiounen, zum Chef vun der Equipe entwéckele kéint, den Tom Schnell. Et gi vill Stëmmen an der Press an an den Tribünen déi dofir plaidéieren de Kapitän vun der Fola an der Innenvertéidegung anzesetzen. Ob beim Racing oder bei der Fola hien huet och als jonke Spiller iwwerall Verantwortung iwwerholl. Och wann seng Liiblingsplaz vrun e puer Joer nach am defensive Mëttelfeld war, schéint hie predestinéiert fir an der Mëtt vun der Verdeedegung ze spillen. Hien huet Perséinlechkeet, ass robust, aggressiv an awer fair. Seng Relance, säi Kappball- a säi Stellungsspill sinn vu héijem Niveau. Dozou kennt datt hien sech anscheinend gäre Gedanken iwwert Taktik mécht an a senger Fräizäit oft spezialiséiert Bicher iwwert de Fussball liest. net ze vergiesen datt hien an de leschte Joren déi eenzeg Konstant an der Ofwier war. Wann hien net verletzt war huet en gespillt. do réit hien sech mat Spiller wéi Joubert, Payal, Mutsch, Bettmer a Joachim an. Spiller déi essentiell wichteg sinn. Hien kéint dofir eng ganz gutt Wiel sinn.

Wat awer ganz wichteg wier wier datt den Trainer sech op eng fest Véiererkett an der Ofwier festleet. Et ass bestëmmt net postif fir d’Entwécklung vun enger jonker Equipe wann andauernd d’Basis vun onsem Spill geännert gëtt.

Mir brauchen een onkontestéierte Chef wou d‘ Equipe sech drop stäipe kann an dee wann et néideg ass d’Spiller mat der Hand hellt oder wann néideg erwescht.

 

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